4. April 2015

Integrierte Funktionalität in einem Bauprozess

Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Na ja, die eine oder andere Konstruktion kann schon eine ausgetüftelte integrierte Funktionalität beinhalten. Der Punkt ist, nur in der additiven Fertigung bzw. 3D-Druck ist diese Bauart möglich. Es bedeutet schlicht und einfach, fertig montierte Bauteile zu drucken. Ein nachträgliches montieren entfällt.

Zum Beispiel ein altbewährtes Spielzeug - der Hampelmann bzw. in diesem Fall der Hampelbär.

Der Hampelmann mit integrierter Funktionalität
Der Hampelmann mit integrierter Funktionalität

Arme, Beine und Schwanz, sind jeweils in einem Zapfen gelagert, auf denen ein Teller zur Begrenzung sitzt (siehe blaue Kreise).

Die Lagerungen für die Extremitäten
Die Lagerungen für die Extremitäten
Zu beachten sind bei dieser Bauart die minimalen Abstandsmaße zum nächsten Bauteil. Diese können beim Dienstleister erfragt werden. Normalerweise ist das Maß mindestens eine Layerhöhe, besser etwas mehr. Das Maß differiert deshalb etwas, da es abhängig von der unterschiedlichen Baudicke der benachbarten Teile ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, das es auch abhängig von der Art des zu entfernenden Stützmaterial ist. Es macht einen kleinen Unterschied, ob das Material abgebrochen oder ausgewaschen wird. Letzteres läßt eher kleinere Abstandsmaße zu.

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